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Brooks Seamless Armwarmers

Brooks Seamless Armwarmers

Wie bei vielen Testern aus der aktuellen Staffel gab es auch in unserem Paket einen Artikel, der mit Skepsis bedacht wurde. Hierbei handelt es sich um die Seamless Armwarmers. Fragen die aufkamen lauteten z. B.: “Wann soll man die denn tragen?” oder “Wie werden die denn angezogen? Unter dem Shirt oder drüber?”. Mit ein wenig Ausprobieren und Anprobieren war schnell klar, dass die anfängliche Skepsis unbegründet war.

Manchmal gibt es diese Lauftage, an denen sich das Wetter nicht so recht entscheiden kann. Es ist zu kalt für ein einfaches Shirt und trotzdem ist es zu warm für einen 1/2 Zip oder ein zweites Shirt. Viele Läufer wünschen sich dann ein wenig mehr Wärme an den Armen. Bisher haben wir uns im Zweifelsfall für einen 1/2 Zip entschieden. Kommt dann doch noch die Herbstsonne raus, kann das aber schnell zu warm werden. Hier und da ist es eben zu schade, schon in langen Shirts zu laufen und man möchte noch die Freiheit eines kurzärmligen Shirts genießen, bevor das Wetter diese endgültig vom Trainingsplan streicht.

Die Armwarmer bieten hier eine sehr gute Alternative bzw. Ergänzung des Equipments. Da wir überzeugt davon sind, dass Kühlung zwar wichtig ist, aber auch die Produktion der Wärme im Körper nicht zur Hauptaufgabe während des Laufens werden sollte, kann man gerade an den Armen einiges machen. An den Armen und Händen friert man neben den Beinen und Füßen am schnellsten, da das warme Blut einen langen Weg zurücklegen muss. Die Beine und Füße arbeiten beim Laufen aber sicherlich soviel, dass man hier gut mit der produzierten Wärme auskommen kann. Die Arme werden beim Laufen zwar bewegt, aber das geschieht eher aus der Schulter heraus – sollte es zumindest. Wir verspüren in den Armen, seit dem Erreichen eines bestimmten Trainingslevels, kaum noch Belastung. Außer vielleicht bei sehr langen Läufen.

Brooks Seamless Armwarmers

Brooks Seamless Armwarmers

Man kann die Armwarmer z. B. unsichtbar unter dem Laufshirt tragen. Hier auf dem Photo sieht man die Armwarmer unter einem Equilibrium Longleeve Shirt. Das Shirt ist zwar enganliegend, bietet aber immer noch genügend Platz, um den Armwarmer darunter zu tragen. Das ist aber eigentlich zu schade. Genau so gut geht es nämlich auch in Kombination mit einem kurzärmligen Shirt, wie Nadin zeigte. Die Länge des Amrwarmers reichte bei uns locker vom Handgelenk bis zur Schulter (Ende des Oberarms), so dass der ganze Arm etwas davon hat. Der Sitz ist stramm, aber nicht einengend.

Bei unseren Probeläufen haben wir alle Kombinationen ausprobiert. Dazu gehörten die Kombi mit einem kurzärmligen Shirt bei sonnigem aber kühlem Wetter, die Kombi unter einem Langarmshirt, mit kurzärmligem Shirt und der Utopia Softshell und mit Langarmshirt und der Essential Run Jacket. Bei allen Tests gefiel uns das Mehr an Wärme sehr gut, wobei man ganz klar sagen muss, dass die Arme nicht mehr schwitzen als sonst.

Fazit

Nachdem sich die anfängliche Skepsis als unbegründet erwiesen hatte, wurden die Armwarmer sehr gerne bei niedrigen Temperaturen eingesetzt. Ob mit Kurzarmshirt oder unter einem langärmlingen Oberteil kann man ein Mehr an Wärme erreichen, ohne gleich eine Jacke anziehen zu müssen.  Für knapp 15 EURO eine gute Investition, wie wir finden.

2 Responses to “An die Arme, fertig, los …”

  1. Din says:

    Schöner Bericht!
    Nachdem ich nun meine Arm Warmer am letzten Wochenende als gefühlte sechste Lage unter dem Wind Shirt angehabt habe, stattdessen meine “Zwischenjacke” weggelassen und dafür ein Tank-Top angezogen haben, fühlte ich mich noch viel wohler. Die Zwischenjacke ist an Bauch und Rücken einfach häufig zu warm, gerade wenn es über 0° sind und die Alternative eines dünnes Tops mit den Armlingen passt sehr gut dazwischen.

  2. Tipp 1: Nicht wie ich Dummie, die Armlinge zu hoch ziehen, könnte etwas scheuern. Tipp 2: Das Pflegeetikett (unten) gleich nach dem Kauf heraustrennen. Das stört sonst immer irgendwie. — Ansonsten hat Matthias alles vorbildlich erwähnt.

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