Brooks International
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Wie ich ja schon in früheren Berichten geschrieben habe, ist mir in letzter Zeit das Laufen auf normalen Wegen und Straßen etwas langweilig geworden. So habe ich mich entschlossen dieses Jahr den 4 Trails zu laufen und zu meiner Freude habe ich auch noch einen Startplatz im GORE TEX lauf_bar Team für den Transalpine-Run bekommen. Das sind beides Etappen-Läufe über mehrere Tage.

Mein letzter Test vor diesen Abenteuer, war der Black Forest Trailmaster Run im Schwarzwald über 85,8km und 3540 Höhenmeter.

 

Erste Etappe 58,7km und die zweite Etappe 27,1km.

Das war für mich die bis jetzt härteste Herausforderung überhaupt. Lange überlegte ich mir, welche Ausrüstung mich begleiten wird. BROOKS war gleich mit mehreren Produkten dabei.

Das BROOKS Sport Tube als Kopf Bedeckung.

Die BROOKS WESENTLICHE LOW QUARDER Socke

Der BROOKS Cadcadia 7 – Trail-Schuh

Das Sport Tube trägt sich einfach wunderbar angenehm. Glaube aber, dass man dies leider nicht kaufen kann, da ich es das erste Mal beim Strongman-Run gesehen habe und dort war es als kostenlose Zugabe bei den Startunterlagen dabei. Bin aber von dem Sport Tube super begeistert und das liegt nicht nur an der guten Qualität sondern auch an der sehr angenehmen Farbgebung und Bedruckung. Also bitte BROOKS – stellt dieses tolle Produkt allen zur Verfügung!

Die Brooks Socke habe ich gewählt, da sie perfekt sitzt und für ein gutes Klima im Laufschuh sorgt. Angenehm finde ich, dass die BROOKS Socke nicht zu dünn ist und an den richtigen Stellen verstärkt wurde, sich daher angenehm im Laufschuh anfühlt. Diese Entscheidung habe ich auch nach diesem sehr langen Lauf nicht bereuen müssen – keine Blasen oder gar wunde Stellen … PERFEKT :-)

Mit dem Cascadia habe ich lange gehadert. Wie man aus den letzten Berichten erkennen kann, bin ich grundsätzlich sehr mit diesem Laufschuh zufrieden.

In meiner Trail-Schuh Sammlung, befindet sich kein Laufschuh, der an die Passform des Cascadia 7 heran kommt. Er besitzt mit der DNA Dämpfung eine der besten und harmonischsten Dämpfungen überhaupt. Die asymmetrische Schnürung hat mich ebenso begeistert. Man kommt mit dem Cascadia 7 nicht ins schwimmen und er ist meistens auf allen Untergründen Herr der Lage, wo die breite Auflagefläche aufsetzt, kann nichts mehr passieren, sehr gut!

Jedoch hat er mehrere entscheidende Nachteile, die man nicht unterschätzen darf.

Bei aller Begeisterung verstehe ich nicht, wie man einen Trail-Schuh herstellen kann, der so extrem Wasser zieht. Hat er dann mal Wasser gezogen – kann man dies zwar durch das offene Material herauslaufen, aber der Cascadia hält das Wasser schwammartig fest. Diese Tatsache stört mich doch erheblich und daher kann ich den Cascadia 7 wirklich nicht bei sehr nassen Laufbedingungen empfehlen. Das kann und sollte man besser machen!

Bin mir nicht sicher an was es liegt, aber der Cascadia könnte eine gute Portion Lauffreude sehr gut gebrauchen. Vielleicht liegt es am Durchtrittschutz im Vorfuß-Bereich. Denn man hat das Gefühl, dass man gegen etwas anläuft. Diese Zwei Nachteile sollten unbedingt behoben werden. Das etwas hohe Gewicht stört mich nicht zu sehr, da ich nicht zu schnell auf den langen Läufen unterwegs bin.

Trotz dieser Nachteile habe ich den Cascadia 7 meiner anderen Trail-Schuhe vorgezogen.

In der letzten Ausgabe des „Trail-Magazien  3.2012“ wurde der Cascadia als „Gemütlicher, emotionsloser Trail-Running Schuh“ beschrieben. Aber genau diese Eigenschaften waren es, die ich für diesen langen und harten Trail-Run gesucht habe.

 

Run Happy :-)

 

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