Passend zum letzten Beitrag über meinen Tri Suit nun noch ein paar mehr Eindrücke zum leuchtend grünen Anzug von Brooks. Gerade auf der Rolle trage ich ihn fast bei jedem Training, einfach weil er so praktisch ist und auch beim Schwimmen und Laufen gibt es für mich keinen Zweifel über die Nützlichkeit. Was mich aber trotz mangelndem BH besonders erfreut, ist der hohe Tragekomfort bei genannten Sportarten. Das Material, vor allem des Oberteil ist unglaublich weich und während Shirts, Tanks, Tops immer mal wieder zu spüren sind, weil sie sich über die Haut bewegen, vergesse ich den Anzug häufig komplett.
Einen Anzug für mehrere Sportarten im Sportkleiderschrank zu haben, kann sich als durchaus nützlich erweisen. Stichworte wie multifunktional, schnell trocknend, bequem und vor allem praktisch fallen einem da sicher mit als erstes ein. Brooks, spezialisiert auf Laufbekleidung, hat sich nun auch in Sachen Triathlon versucht und den ersten Tri Suit, ein Unisex Modell, herausgebracht.
Unerwartet taucht er auf! Besonders an den kurzen Tagen, die im Herbst beginnen und sich scheinbar quälend lang bis ins Frühjahr hineinziehen. Während man selbst mit quietschbunten Laufsachen, Reflektoren an Schuhen, Socken, Hosen, Shirts und Jacken, einem Blinklicht und neonfarbenem Cap ausgestattet ist, ist er Minimalist. Er taucht am liebsten in der Dämmerung und bei richtig trübem Wetter auf, wenn man absolut nicht damit rechnet – der schwarze Mann.
Man läuft dahin, vielleicht schon seit ein oder zwei Stunden, freut sich auf das warme Zuhause während die Sonne am Horizont versinkt oder noch lange nicht aufgehen möchte. Man träumt dahin und hat Mühe dem Weg zu folgen und plötzlich steht er da – taucht hinter einer Ecke ganz unerwartet auf, steht mitten auf der Straße, springt aus dem Gebüsch und man fragt sich wie er dahin gekommen ist.
Die letzten Wochen waren unter anderem von Laufpausen geprägt, aber mittlerweile kam ich doch dazu, alle Sachen aus dem Brookstestpaket auf Herz und Nieren zu testen.
Mein absoluter Liebling ist der Racer T7, obwohl wir genau genommen so überhaupt nicht zueinander passen.
Mit nur 189g pro Schuh in meiner Größe 45 ist er nicht nur das absolute Leichtgewicht unter meinen Lauftretern, sondern unterbietet gleich sämtliche Fußbekleidungen inklusive der Zehenlatschen.
Und wieder einmal wurde die persönliche Bestzeit mit einem Brooks Model geknackt. 
Dieses Jahr war in sportlicher Sicht, ein sehr gutes Jahr. Und meine Form ist so gut wie lange nicht mehr. Da sprach doch einiges dafür, meine Bestzeit auf 10 Kilometer zu verbessern. Dies sollte im Rahmen des Saisonabschluss der Württembergischen Mannschaftmeisterschaften in Schwaikheim geschehen.
Ich hatte noch nie so einen Schuh an den Füßen. Der Schuh ist wie ein Socken am Fuß, ein Hauch von nichts! Selbst auf einer matschigen Aschenbahn hat man durch die griffige Sohle jeden Moment Grip und man kann Gas geben.
Schade, dass die Saison schon fast vorbei ist
3.000 Teilnehmer beim Firmenlauf, Startnummer 3, gefühlte drei Wochen, zwischen Brooks-Box-Unboxing und meinem ersten Erfahrungs- und Erlebnisbericht. Da kommt mir die Premiere des T7-Racers an den Füßen gerade recht, denn was kann es schöneres geben, als gleich drei Premieren auf einmal zu feiern: Brooks Equipment am Körper, die ersten Racing-Schuhe meines Lebens, und ein Rekordlauf in Wuppertal.





