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Endlich Sommer, endlich Zeit für die ganz kurze Laufbekleidung! Genau richtig um nun auch die Shirts und kurzen Hosen meines Testpakets auszuprobieren. Beginnen wir also mit meinem Lieblingsstück: dem Versatile EZ Racer Back in tropic, einem schönen hellen Türkiston. In die Farbe verliebte ich mich sofort beim Auspacken und beim ersten Anprobieren mochte ich auch gleich den Schnitt. Warum müssen es immer Ärmel sein??? Tanks stehen mir eigentlich eh viel besser. Es fällt sehr locker um die Taille, trägt aber dennoch nicht auf, da die Schultern frei sind und es am oberen Rücken eng anliegt.

Das Racer Back ist für mich auch in Größe S nicht zu kurz – ein Problem, dass ich leider oft habe, denn schmal bedeutet nicht automatisch klein und ich möchte nicht unfreiwillig bauchfrei herumlaufen oder mich durch ständiges am Shirt ziehen und zerren vom wesentlichem – meinem Lauf – ablenken lassen. Das schöne, aber nicht zu aufdringliche Blumenprint am Rücken rundet dieses Shirt optisch für mich ab – definitiv würde es auch im Geschäft meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und wer es noch etwas mädchenhafter mag: es ist auch in einem schönen rosarot erhältlich, natürlich aber auch klassisch in einem hellen grau.

Die ersten Testläufe durch Wald und Wiesen bestätigten meinen Eindruck. Das Versatile EZ Racer Back ist luftigleicht, bequem und zeigt trotzdem nicht mehr Haut als man möchte. Der atmungsaktive Funktionsstoff sorgt zusätzlich dafür, dass nichts klebt oder unangenehm scheuert. Die Nähte sind weich und gut verarbeitet, keine Ziehfäden nach ein paar Waschgängen.

Die Probe aufs Exempel kam jedoch am letzten Sonntag. Ich ging in Kassel an den Start, um meinen ersten Halbmarathon zu laufen. Es waren Temperaturen um 23°C und strahlender Sonnenschein angesagt, ganz klar dass ich so kurz angezogen wie möglich laufen würde. Sofort stand die Entscheidung: das Versatile EZ Racer Back wird es sein, zusammen mit den farblich passender Epiphany Stretch Short II. Mangels Fixpoints tat es zwar fast ein bisschen weh, die Startnummer per Sicherheitsnadeln an dem schönen neuen Shirt anzubringen, aber im Nachhinein betrachtet finde ich die Löcher nicht einmal wieder! ;-)

Schon beim Start war es so warm, dass ich eigentlich auch direkt in meinem Laufoutfit hätte daheim losfahren können. Als der Startschuss fiel und ich in der Masse die ersten 3 Kilometer bezwang, wurde mir sehr schnell bewusst: ich habe alles richtig gemacht. Jedes Shirt mit Ärmeln oder jedes eng anliegende wäre die reinste Folter geworden. Denn alle 2 Kilometer kam ein Versorgungsstand oder eine „Dusche“ durch die hiesige Feuerwehr, sodass ich eigentlich den ganzen Halbmarathon über tropfnass war. Dies kannte ich ja schon vom Strongmanrun, trotzdem hoffte ich aber inständig mir nichts wund zu laufen. Doch selbst völlig durchnässt war das Versatile EZ Racer Back noch einigermaßen luftig, es klebte nur am Rücken – und dort so fest, dass es eigentlich gar nicht scheuern konnte, sondern jede Bewegung einfach mitmachte.

Im Ziel hatte die Mittagshitze ihren Höhepunkt erreicht, ich setzte mich im Auesatdion ins Gras und ruhte mich bei Isogetränken und Obst etwas aus. Vielleicht eine halbe Stunde saß ich da in der Sonne, dann ging es zur Haltestelle als ich bemerkte, dass das Shirt eigentlich schon fast wieder trocken war. Ein wirklich unkomplizierter leichter Stoff! :-)

Zuhause bei der Bestandsaufnahme wurde schnell klar: es ging mir erstaunlich gut, keine wunden Stellen, weder im Nahtbereich noch sonst irgendwo. Ein echtes Wettkampfshirt also, ein modischer Hingucker und sicherlich auf für weitere Wettkämpfe und „heiße Trainingsläufe“ meine erste Wahl!

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